Die Rose "Ghislaine de Féligonde"

Mitten im Krieg züchtete Eugène Turbat diese Rose

Solange Menschen Rosen züchten, muss man die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht aufgeben. (Doris Bewernitz)

Doris Bewernitz schreibt, dass für sie die Tatsache, dass es Menschen gibt, die sich mitten in einem Weltkrieg mit Leib und Seele der Rosenzucht hingeben, die dem Wüten der Waffen einen Duft und dem Irrsinn der Macht eine Farbe entgegenhalten, etwas zutiefst Ermutigendes hat.
Bei dieser Rose vollziehen die Blüten von der Knospe bis zur Welke einen beeindruckenden Farbwechsel von tieforange über silbergelb bis weiß, und sie duftet, wie ein ganzer Parfümladen.
1916 fand in Bagatelle, Frankreich eine Rosenschau statt, bei der Eugène Turbat die Rose mit dem Namen "Ghislaine de Féligonde" vorstellte.
 
Doris Bewernitz in "Heute leben!"  Worte zum Aufblühen; Herder Verlag S. 94